Specialty-Kaffee
Espresso aus Südamerika aus der Siebträgermaschine, dazu bekömmlicher Filterkaffee – geröstet keine 2,5 km von hier.
Biergarten & Café · Eimsbüttel
Im alten Straßenbahnwärterhaus gibt’s guten Kaffee, Flammkuchen und kalte Getränke – vom Kinderkakao bis zum Cuba Libre.
Ein kleiner Auszug – die komplette Speise- und Getränkekarte mit allen Preisen gibt’s als PDF.
Espresso aus Südamerika aus der Siebträgermaschine, dazu bekömmlicher Filterkaffee – geröstet keine 2,5 km von hier.
Für den großen Hunger oder zum Teilen: klassisch mit Speck und Zwiebeln – oder vegan.
Knusprig, mit Käse und unseren eigenen Dips. Dazu Eis am Stiel, Bio-Frikadellen und kalte Getränke.
Ein Stück Eimsbüttler Geschichte
Der damals noch „Methfesselplatz“ genannte Wendeplatz für die Straßenbahn wurde 2000 in den Else-Rauch-Platz umbenannt. 1967 wurde der Betrieb der Straßenbahn eingestellt, das Gebäude wurde so dann lange Zeit als WC- und Trafohäuschen genutzt. 1999/2000 wurde der Else-Rauch-Platz neugestaltet und das baufällige WC-Häuschen wurde zur Villa im Park.
Eine Deern und zwei Jungs haben sich damals mit ihrer Konzeptidee durchgesetzt und haben die Schlüssel für den alten Schumacher-Bau bekommen. 20 Jahre später wurden die Schlüssel weitergegeben. An drei Eimsbütteler Jungs. Alle drei waren bereits langjährige Mitarbeiter in der „Villa“ und somit blieb der Betrieb in der Familie.
DIE NAMENSGEBERIN DES PLATZES
Else Rauch, geborene Meyer, kam 1888 in Lüneburg zur Welt und wuchs in Hamburg auf. Ab 1913 unterrichtete sie an Hamburger Schulen, zuletzt an der Knabenvolksschule in der Lutterothstraße – hier im Viertel.
Weil ihre Familie jüdischer Herkunft war, drängten die Nationalsozialisten sie 1933 aus dem Schuldienst. Am 26. Oktober 1941 wurde sie vom Hannoverschen Bahnhof ins Ghetto Litzmannstadt (Łódź) deportiert und am 10. Mai 1942 im Vernichtungslager Kulmhof (Chełmno) ermordet.
Seit 2000 trägt der Platz vor der Villa ihren Namen. Ein Stolperstein und eine Gedenktafel vor ihrer früheren Schule in der Lutterothstraße erinnern an sie, ein weiterer Stolperstein vor ihrem früheren Wohnhaus in der Grindelallee 152.
Wir, das sind Alexis, Hendrik und Patrick.
3 Hamburger Jungs, die schon sehr viel Zeit in der Villa verbracht haben. Wir haben die Villa im Park im Jahr 2019 übernommen und stecken viel Herzblut hinein.
Wir möchten unseren Gästen einen Raum geben, in dem sie sich wohlfühlen und Ihre Freizeit genießen können, weil wir Spaß daran haben. Alle sind hier herzlich willkommen. Wir legen großen Wert auf Menschlichkeit und ein respektvoller Umgang ist für uns selbstverständlich. Für Menschen, die andere Menschen auf Grund ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer Sexualität oder ihres Äußeren ausgrenzen oder respektlos behandeln, ist hier kein Platz.
Und Nazis bekommen hier leider keine Speisen und Getränke.
Direkt an der U2 Lutterothstraße.